Rechtssatz RS0001732
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0001732
Geschäftszahl
2Ob154/52; 1Ob328/57; 3Ob144/65; 3Ob154/65; 3Ob165/65 (3Ob166/65); 3Ob72/72; 3Ob4/77; 3Ob85/77; 3Ob51/88 (3Ob52/88)
Entscheidungsdatum
22.06.1988
Rechtssatz
Ein Aufschiebungsantrag ist abzuweisen, wenn der einzige dem Verpflichteten durch die Fortsetzung der Exekution erwachsende Nachteil darin besteht, daß er infolge der Lohnpfändung seinen Lebensunterhalt aus dem exekutionsfreien Existenzminimum bestreiten muß und eine Gefahr für die Einbringlichmachung der Rückersatzforderung des Verpflichteten im Falle seines Obsiegens in dem dem Aufschiebungsantrag zugrundeliegenden Wiederaufnahmsprozeß nicht dargetan ist.
Entscheidungstexte
- 2 Ob 154/52
Entscheidungstext OGH 05.03.1952 2 Ob 154/52
- 1 Ob 328/57
Entscheidungstext OGH 12.06.1957 1 Ob 328/57
Ähnlich; Beisatz: Nichteinhaltung von Ratenverpflichtungen wegen Pfändung des Gehaltes bis zum Existenzminimum. (T1)
- 3 Ob 144/65
Entscheidungstext OGH 22.09.1965 3 Ob 144/65
nur: Ein Aufschiebungsantrag ist abzuweisen, wenn eine Gefahr für die Einbringlichmachung der Rückersatzforderung des Verpflichteten im Falle seines Obsiegens in dem dem Aufschiebungsantrag zugrundeliegenden Wiederaufnahmsprozeß nicht dargetan ist. (T2) Beisatz: Hier im Falle des Obsiegens im Oppositionsprozeß. (T3)
- 3 Ob 154/65
Entscheidungstext OGH 20.10.1965 3 Ob 154/65
nur T2; Beis wie T3
- 3 Ob 165/65
Entscheidungstext OGH 15.12.1965 3 Ob 165/65
Ähnlich; nur T2; Beisatz: Bezahlung von Beugestrafen nach § 355 EO. (T4) = EvBl 1966/170
- 3 Ob 72/72
Entscheidungstext OGH 06.07.1972 3 Ob 72/72
nur T1
- 3 Ob 4/77
Entscheidungstext OGH 25.01.1977 3 Ob 4/77
- 3 Ob 85/77
Entscheidungstext OGH 30.08.1977 3 Ob 85/77
- 3 Ob 51/88
Entscheidungstext OGH 22.06.1988 3 Ob 51/88
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1952:RS0001732
Dokumentnummer
JJR_19520305_OGH0002_0020OB00154_5200000_001