Rechtssatz RS0002140
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0002140
Entscheidungsdatum
23.05.2019
Rechtssatz
Das durch die Zustellung des Zahlungsverbotes an den Drittschuldner begründete Pfandrecht besteht weiter, auch wenn der Exekutionsantrag später infolge eines Rekurses abgewiesen wird. Es verliert gegebenenfalls mit der Rechtskraft der Rekursentscheidung seine Grundlage.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 104/87
Entscheidungstext OGH 16.12.1987 3 Ob 104/87
SZ 60/278 = JBl 1988,529 = RdW 1988,353
- 3 Ob 48/90
Entscheidungstext OGH 13.06.1990 3 Ob 48/90
Auch; Beisatz: Gilt auch bei rechtskräftiger Aufhebung der Exekutionsbewilligung. (T1) = SZ 63/99
- 3 Ob 103/90
Entscheidungstext OGH 28.11.1990 3 Ob 103/90
Vgl; Beis wie T1
- 6 Ob 545/94
Entscheidungstext OGH 13.07.1994 6 Ob 545/94
Vgl
- 7 Ob 7/94
Entscheidungstext OGH 20.12.1994 7 Ob 7/94
Vgl auch
- 3 Ob 167/07s
Entscheidungstext OGH 19.12.2007 3 Ob 167/07s
Auch; Beis wie T1; Veröff: SZ 2007/205
- 3 Ob 50/19b
Entscheidungstext OGH 23.05.2019 3 Ob 50/19b
Auch; Beisatz: Die der Einstellung der Exekution gleichzuhaltende Wirkung der Rekursentscheidung tritt aber erst mit ihrer Rechtskraft ein. Die Exekutionsbewilligung und allfällige, auf ihrer Grundlage bereits begründete Pfandrechte wirken daher bis zu diesem Zeitpunkt fort. (T2); Veröff: SZ 2019/40
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0002140
Zuletzt aktualisiert am
05.07.2021
Dokumentnummer
JJR_19871216_OGH0002_0030OB00104_8700000_002