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Rechtssatz RS0002281

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0002281

Geschäftszahl

7Ob72/56; 3Ob168/10t; 3Ob164/11f

Entscheidungsdatum

12.10.2011

Rechtssatz

Der Entschluss des Drittschuldners zum Erlag nach Paragraph 307, EO kann in aller Regel nicht Gegenstand eines Rechtsmittels werden. Nur wenn das Exekutionsgericht seinen Erlag beschlussmäßig zurückwies, könnte im Rekursverfahren geprüft werden, ob der Drittschuldner zum Erlag tatsächlich befugt ist. Auch der Beschluss des Verwahrschaftsgerichtes auf Erlag beim Exekutionsgericht ist im Rechtsmittelverfahren nicht bekämpfbar.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 72/56
    Entscheidungstext OGH 11.04.1956 7 Ob 72/56
  • 3 Ob 168/10t
    Entscheidungstext OGH 13.04.2011 3 Ob 168/10t
    Auch; Beisatz: Eine Einschränkung der Unanfechtbarkeit wird jedoch insoweit anerkannt, als der Beschluss über die reine Annahme des Erlags hinausgeht und unzulässige Aufträge enthält. (T1)
  • 3 Ob 164/11f
    Entscheidungstext OGH 12.10.2011 3 Ob 164/11f
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1956:RS0002281

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

15.12.2011

Dokumentnummer

JJR_19560411_OGH0002_0070OB00072_5600000_001