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Rechtssatz RS0003932×

Rechtssatz RS0003932

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0003932

Geschäftszahl

9ObA153/92

Entscheidungsdatum

02.09.1992

Rechtssatz

Auch vor der Einführung der Bestimmung des Paragraph 300, a EO durch die EO-Novelle 1991 war die Rechtslage so, daß die Verständigung des Arbeitgebers von einer Verpfändung des Arbeitseinkommens eines Arbeitnehmers, welche sich im Sinne des Paragraph 299, EO nur auf die nach der Verpfändung fällig werdenden Bezüge erstrecken konnte, lediglich den Pfandrang gesichert hat (Vgl Paragraph 258, EO). Eine nachfolgende exekutive Pfändung und Überweisung des Arbeitseinkommens wurde durch die vorrangige Verpfändung nicht unzulässig. Der vorrangige Pfandgläubiger hätte seine vorrangige Befriedigung verlangen und allenfalls erzwingen können (Vgl Burgstaller, Sanierung der natürliche Person im Konkurs, JBl 1991, 490 ff, 496 f). Dazu hätte es aber entweder einer der Verpfändung nachfolgenden (Paragraph 12, Absatz eins, KSchG) vertraglichen Vereinbarung über die außergerichtliche Verwertung (RdW 1986, 304) oder einer vom Verpfändungsgläubiger erwirkten Exekutionsbewilligung bedurft. (Paragraph 48, ASGG)

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 153/92
    Entscheidungstext OGH 02.09.1992 9 ObA 153/92
    ÖBA 1993,983 (Burgstaller) = DRdA 1993,132 (Andexlinger)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0003932

Dokumentnummer

JJR_19920902_OGH0002_009OBA00153_9200000_001