Rechtssatz RS0004537
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0004537
Entscheidungsdatum
10.04.1986
Rechtssatz
Wenn nach Erwirkung eines Urteiles auf Zivilteilung einer beweglichen Sache über das an die zum Verkauf zuständige Gemeinde zu richtende Gesuch ein Einverständnis der Beteiligten nicht erzielt wird, bedarf es einer die Feilbietung anordnenden gerichtlichen Exekutionsbewilligung; das Exekutionsgericht hat, wenn dies nicht schon im Teilungsprozeß geschehen ist, in einem solchen Fall auch die Versteigerungsbedingnisse festzustellen und um die Durchführung des Verkaufes die zuständige Gemeinde zu ersuchen. Das Urteil hat richtig nur auf Zustimmung zur öffentlichen Versteigerung (nicht auf gerichtliche Feilbietung) zu lauten.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 159/59
Entscheidungstext OGH 28.04.1959 3 Ob 159/59
SZ 32/54
- 3 Ob 78/85
Entscheidungstext OGH 11.09.1985 3 Ob 78/85
Vgl auch; SZ 58/139 = EvBl 1985/163 S 728 = JBl 1986,646
- 8 Ob 507/86
Entscheidungstext OGH 10.04.1986 8 Ob 507/86
Vgl auch; Beisatz hier: Zivilteilung eines Superädifikats. (T1) = JBl 1986,722
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1959:RS0004537
Dokumentnummer
JJR_19590428_OGH0002_0030OB00159_5900000_001