Rechtstracker.at
Rechtssatz RS0004712×

Rechtssatz RS0004712

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0004712

Geschäftszahl

3Ob422/58; 3Ob127/12s

Entscheidungsdatum

19.09.2012

Rechtssatz

Die Bewilligung einer Sicherungsexekution setzt einen ausdrücklichen Antrag, die Exekution zur Sicherstellung zu bewilligen, voraus. Ist aber ein Antrag gestellt, liegen die Voraussetzungen vor und hat sich der betreibende Gläubiger nur im zulässigen Exekutionsmittel vergriffen, so ist die Exekution zur Sicherstellung mit dem richtigen Exekutionsmittel (zB statt zwangsweiser Pfandrechtsbegründung durch Einverleibung eines Pfandrechts Exekution zur Sicherstellung durch Vormerkung des Pfandreches) zu bewilligen und das Mehrbegehren abzuweisen. Hiebei kann die Frage, ob der Antrag auf Einverleibung eines Pfandrechtes auch den Antrag auf Vormerkung des Pfandrechtes umfaßt, für das Exekutionsverfahren unerörtert bleiben.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 422/58
    Entscheidungstext OGH 31.10.1958 3 Ob 422/58
    RZ 1959,36
  • 3 Ob 127/12s
    Entscheidungstext OGH 19.09.2012 3 Ob 127/12s
    Auch; Veröff: SZ 2012/93

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1958:RS0004712

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

18.09.2015

Dokumentnummer

JJR_19581031_OGH0002_0030OB00422_5800000_001