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Rechtssatz RS0012316×

Rechtssatz RS0012316

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0012316

Geschäftszahl

8Ob594/85; 6Ob12/86; 1Ob619/92 (1Ob620/92)

Entscheidungsdatum

15.12.1992

Rechtssatz

Die im Paragraph 1253, ABGB getroffene Anordnung, wonach ein Ehegatte durch den Erbvertrag auf das Recht zu testiern nicht gänzlich verzichten kann, kann sich auf das eine Erbeinsetzung nicht beinhaltende vereinbarte Aufgriffsrecht nicht beziehen.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 594/85
    Entscheidungstext OGH 21.08.1985 8 Ob 594/85
    SZ 58/131
  • 6 Ob 12/86
    Entscheidungstext OGH 23.10.1986 6 Ob 12/86
    Gegenteilig; Beisatz: Als Erbteilungsanordnung darf das Aufgriffsrecht nach seinem Inhalt ebensowenig gegen § 1253 ABGB verstoßen wie eine vertragliche Erbeinsetzung oder eine Vermächtnisanordnung. Die in §§ 1253 ABGB normierte Freiheit "zu Testieren" ( Satz 1 ) erfaßt nicht bloß Erbeinsetzungen. (T1) = SZ 59/187 = NZ 1987,312
  • 1 Ob 619/92
    Entscheidungstext OGH 15.12.1992 1 Ob 619/92
    Auch; Beis wie T1; Veröff: 1993,103 = JBl 1993,658

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0012316

Dokumentnummer

JJR_19850821_OGH0002_0080OB00594_8500000_001