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Rechtssatz RS0012905

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0012905

Geschäftszahl

4Ob550/73 (4Ob551/73); 4Ob1612/94; 2Ob65/12s; 2Ob134/15t

Entscheidungsdatum

06.08.2015

Rechtssatz

Die zwischen der Schätzung und der wirklichen Zuteilung eingetretene Wertminderung ist zu berücksichtigen. Nachteils aus einem Pflichtversäumnis des Erben können allerdings nicht berücksichtigt werden.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 550/73
    Entscheidungstext OGH 10.07.1973 4 Ob 550/73
    Veröff: NZ 1974,91
  • 4 Ob 1612/94
    Entscheidungstext OGH 18.10.1994 4 Ob 1612/94
  • 2 Ob 65/12s
    Entscheidungstext OGH 14.03.2013 2 Ob 65/12s
    Vgl; Beisatz: Der Erbe kann bei Vornahme unzweckmäßiger Maßnahmen dem Noterben allerdings schadenersatzpflichtig werden. (T1)
    Beisatz: Ob es aber dafür darauf ankommt, dass die Minderung durch eine „nicht aus zwingenden Gründen“ vorgenommene Veräußerung verursacht wurde, dass die Veräußerung ‑ auch unter Berücksichtigung der Interessen des Erben ‑ „gerechtfertigt“ war, oder dass „leicht“ ein wesentlich höherer Erlös erzielt hätte werden können, unterliegt typischerweise der Beurteilung nach den Umständen des konkreten Einzelfalls. (T2)
  • 2 Ob 134/15t
    Entscheidungstext OGH 06.08.2015 2 Ob 134/15t
    Vgl auch; Beis wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0012905

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

16.09.2015

Dokumentnummer

JJR_19730710_OGH0002_0040OB00550_7300000_001