Rechtssatz RS0013298
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0013298
Entscheidungsdatum
28.06.2001
Rechtssatz
Die Höhe des Krankengeldes, auf welches ein Versicherter Anspruch hat, richtet sich bei einer Gesetzesänderung bis zu diesem Zeitpunkt nach altem Recht, ab diesem Zeitpunkt aber nach neuem Recht, auch wenn der Versicherungsfall bereits während der Geltung des alten Rechtes eingetreten ist.
Entscheidungstexte
- 10 ObS 151/93
Entscheidungstext OGH 28.10.1993 10 ObS 151/93
Veröff: SZ 66/135 = DRdA 1994,398 (Mazal) = SSV-NF 7/101
- 10 ObS 248/99i
Entscheidungstext OGH 05.10.1999 10 ObS 248/99i
Vgl auch; Beisatz: Der Grundsatz der sozialen Rechtsanwendung kann nicht dazu führen, die in einem Einzelfall ungünstigen, jedoch in der überwiegenden Zahl der Fälle günstigen Auswirkungen einer Anlaßgesetzgebung (hier der Änderung des § 125 Abs 1 ASVG durch die 50. Novelle) zu Gunsten des Versicherten zu korrigieren. (T1)
- 10 ObS 119/01z
Entscheidungstext OGH 28.06.2001 10 ObS 119/01z
Auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0013298
Dokumentnummer
JJR_19931028_OGH0002_010OBS00151_9300000_001