Rechtssatz RS0017870
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0017870
Entscheidungsdatum
21.12.2020
Rechtssatz
Die Teilung eines Grundbuchkörpers (und Neuerrichtung einer zweiten Einlagezahl desselben Eigentümers) ist ohne wirtschaftliche Notwendigkeit unstatthaft.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 296/54
Entscheidungstext OGH 28.04.1954 1 Ob 296/54
Veröff: SZ 27/111 = RZ 1954,16
- 6 Ob 19/70
Entscheidungstext OGH 11.02.1970 6 Ob 19/70
- 5 Ob 533/80
Entscheidungstext OGH 13.05.1980 5 Ob 533/80
Vgl auch; Beisatz: Teilung bei wirtschaftlichem Interesse zulässig. (T1)
- 5 Ob 100/90
Entscheidungstext OGH 12.03.1991 5 Ob 100/90
Veröff: NZ 1991,205 (Hofmeister, 206)
- 3 Ob 86/11k
Entscheidungstext OGH 24.08.2011 3 Ob 86/11k
Auch; Beisatz: Die bloße Absicht, den Verkauf eines Teils einer Liegenschaft (leichter) durchzuführen, bietet noch keinen Anlass, die Teilung eines Grundbuchskörpers vorzunehmen, solange nicht um jene Eintragung eingeschritten wird, die die Teilung zur Voraussetzung hat. (T2); Beisatz: Die Entscheidung 3 Ob 202/88 = NZ 1989, 338 (Hofmeister), in der die Möglichkeit der Gläubiger des Eigentümers einer Liegenschaft aufgezeigt wird, auf die vom Verbot nicht betroffenen Grundstücke über eine vorbereitende Exekution nach § 331 EO zu greifen, indem sie den Anspruch des Eigentümers auf Abschreibung und Eröffnung der neuen Einlage in Exekution ziehen, steht damit nicht im Widerspruch, weil ihr eine Beschränkung eines Verbots nach § 364c ABGB auf einzelne Grundstücke zugrunde lag, also eine unterschiedliche Belastung. (T3)
- 5 Ob 96/18f
Entscheidungstext OGH 18.07.2018 5 Ob 96/18f
Auch
- 1 Ob 222/20h
Entscheidungstext OGH 21.12.2020 1 Ob 222/20h
Vgl auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1954:RS0017870
Zuletzt aktualisiert am
12.09.2022
Dokumentnummer
JJR_19540428_OGH0002_0010OB00296_5400000_001