Rechtssatz RS0018730
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0018730
Entscheidungsdatum
23.10.2025
Rechtssatz
Ein behebbarer Mangel ist bei Rechtsmängeln des öffentlichen Rechts dann anzunehmen, wenn die fehlende behördliche Bewilligung nachgetragen werden könnte.
Entscheidungstexte
- 6 Ob 653/86
Entscheidungstext OGH 06.11.1986 6 Ob 653/86
Veröff: JBl 1987,383 = NZ 1987,204
- 6 Ob 263/08g
Entscheidungstext OGH 02.07.2009 6 Ob 263/08g
Vgl; Beisatz: Die 2001 von den Klägern vom Beklagten gekaufte Liegenschaft samt darauf errichteten Bauten war mangelhaft, weil die am 4. 11. 1953 auf Widerruf erteilte Baugenehmigung des straßenseitigen Teils des Wohngebäudes mit 31. 12. 1974 erloschen war. Nach den Feststellungen des Erstgerichts war das Gebäude auch ohne die - von den Klägern am 11. 9. 2001 beantragten - Aufbauten nicht konsensfähig, weil die Bebauungsdichte überschritten wurde. (T1)
Beisatz: Damit steht die Unbehebbarkeit des Rechtsmangels fest, die die Kläger entweder zur Wandlung oder zur Preisminderung berechtigte (§ 932 Abs 1 ABGB in der vor dem 1. 1. 2002 geltenden Fassung). (T2)
- 1 Ob 239/16b
Entscheidungstext OGH 24.05.2017 1 Ob 239/16b
- 5 Ob 58/22y
Entscheidungstext OGH 21.12.2022 5 Ob 58/22y
- 9 Ob 47/25i
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 23.10.2025 9 Ob 47/25i
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0018730
Zuletzt aktualisiert am
27.11.2025
Dokumentnummer
JJR_19861106_OGH0002_0060OB00653_8600000_005