Rechtssatz RS0020767
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0020767
Entscheidungsdatum
24.11.2005
Rechtssatz
Auch im Grundbuch nicht angemerkte Mietzinsvorauszahlungen muss der Käufer der Liegenschaft gegen sich gelten lassen, wenn er bei Vertragsabschluss von ihnen Kenntnis hatte (wie SZ 39/197, 7 Ob 54/70) oder nach dem ihm bekannt gewordenen Sachverhalt, ohne dass weitwendige Erhebungen nötig gewesen wären, kein Zweifel aufkommen konnte, dass Mietzinsvorauszahlungen geleistet worden waren (erweiternd gegenüber SZ 39/197).
Entscheidungstexte
- 1 Ob 264/70
Entscheidungstext OGH 14.01.1971 1 Ob 264/70
Veröff: SZ 44/5
- 5 Ob 189/71
Entscheidungstext OGH 08.09.1971 5 Ob 189/71
Veröff: SZ 44/126 = ImmZ 1971,367 = EvBl 1972/125 S 235 = MietSlg 23196
- 7 Ob 529/89
Entscheidungstext OGH 20.04.1989 7 Ob 529/89
Auch; Beisatz: Hier: Bieter bei der exekutiven Versteigerung einer Liegenschaft, der die Vorausverfügung kennt. (T1) Veröff: RZ 1989/103 S 278
- 7 Ob 325/98i
Entscheidungstext OGH 23.12.1998 7 Ob 325/98i
Auch
- 3 Ob 261/05m
Entscheidungstext OGH 24.11.2005 3 Ob 261/05m
Vgl auch; Beisatz: Ob dies auch für den betreibenden Hypothekargläubiger im Zeitpunkt des der Pfandrechtsbegründung zugrunde liegenden Vertragsabschlusses gilt, wurde hier offen gelassen. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0020767
Zuletzt aktualisiert am
08.09.2016
Dokumentnummer
JJR_19710114_OGH0002_0010OB00264_7000000_001