Rechtssatz RS0020976
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0020976
Geschäftszahl
6Ob121/64; 7Ob249/68; 7Ob505/82; 6Ob129/08a; 2Ob73/10i; 10Ob24/21h
Entscheidungsdatum
19.10.2021
Rechtssatz
Falls im Mietvertrag ein ausdrückliches Verbot, Hunde zu halten, vereinbart wurde, gilt das Verbot schlechthin und nicht etwa erst dann, wenn Unzukömmlichkeiten eingetreten sind (vgl MietSlg 9422). Der Vermieter ist in einem solchen Falle berechtigt, auf Unterlassung der Hundehaltung zu klagen (vgl MietSlg 1867).Falls im Mietvertrag ein ausdrückliches Verbot, Hunde zu halten, vereinbart wurde, gilt das Verbot schlechthin und nicht etwa erst dann, wenn Unzukömmlichkeiten eingetreten sind vergleiche MietSlg 9422). Der Vermieter ist in einem solchen Falle berechtigt, auf Unterlassung der Hundehaltung zu klagen vergleiche MietSlg 1867).
Entscheidungstexte
- 6 Ob 121/64
Entscheidungstext OGH 16.09.1964 6 Ob 121/64
Veröff: MietSlg 16127
- 7 Ob 249/68
Entscheidungstext OGH 15.01.1969 7 Ob 249/68
Vgl auch; Veröff: MietSlg 21177
- 7 Ob 505/82
Entscheidungstext OGH 21.01.1982 7 Ob 505/82
- 6 Ob 129/08a
Entscheidungstext OGH 07.08.2008 6 Ob 129/08a
Vgl; Beisatz: Der Vermieter hat zwar die Möglichkeit, von Anfang an generell Tierhaltung im Mietobjekt zu verbieten. Räumt er dem Mieter jedoch eine von seiner Zustimmung abhängige Möglichkeit dazu ein, darf er diese nicht willkürlich ablehnen. (T1)
- 2 Ob 73/10i
Entscheidungstext OGH 22.12.2010 2 Ob 73/10i
Vgl; Vgl aber Beis wie T1 nur: Der Vermieter hat die Möglichkeit, von Anfang an generell Tierhaltung im Mietobjekt zu verbieten. (T2); Bem: Hier war allerdings eine formularmäßige Verbotsklausel zu beurteilen; siehe dazu RS0126573. (T3)
- 10 Ob 24/21h
Entscheidungstext OGH 19.10.2021 10 Ob 24/21h
Vgl; Beis wie T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1964:RS0020976
Zuletzt aktualisiert am
13.01.2022
Dokumentnummer
JJR_19640916_OGH0002_0060OB00121_6400000_001