Rechtssatz RS0024234
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0024234
Geschäftszahl
2Ob219/56; 1Ob2011/96h; 1Ob126/00m
Entscheidungsdatum
28.11.2000
Rechtssatz
Das Regreßrecht des § 896 ABGB setzt das Bestehen einer Gesamtschuld voraus, die ihrerseits wieder begriffsmäßig verlangt, daß beide Streitteile (vertragsmäßig oder gesetzlich) für die Schuld hafteten, sodaß die Zahlung des einen sogleich Zahlung des anderen bedeutet.Das Regreßrecht des Paragraph 896, ABGB setzt das Bestehen einer Gesamtschuld voraus, die ihrerseits wieder begriffsmäßig verlangt, daß beide Streitteile (vertragsmäßig oder gesetzlich) für die Schuld hafteten, sodaß die Zahlung des einen sogleich Zahlung des anderen bedeutet.
Entscheidungstexte
- 2 Ob 219/56
Entscheidungstext OGH 25.04.1956 2 Ob 219/56
Veröff: 1957/9 S 16 = JBl 1957,241
- 1 Ob 2011/96h
Entscheidungstext OGH 27.02.1996 1 Ob 2011/96h
Auch
- 1 Ob 126/00m
Entscheidungstext OGH 28.11.2000 1 Ob 126/00m
Vgl; Beisatz: § 896 ABGB gilt nicht nur für vertragliche, sondern auch für gesetzliche Gesamtschulden. (T1) Beisatz: Hier: § 9 Z 1 Grunderwerbssteuergesetz. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1956:RS0024234
Dokumentnummer
JJR_19560425_OGH0002_0020OB00219_5600000_001