Rechtssatz RS0026417
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0026417
Geschäftszahl
6Ob279/61; 7Ob203/62; 8Ob67/70; 1Ob193/73; 1Ob568/79; 8Ob605/87
Entscheidungsdatum
03.09.1987
Rechtssatz
Voraussetzungen der Haftung eines Rechtsanwaltes gegenüber dem Vertragspartner des Klienten.
Entscheidungstexte
- 6 Ob 279/61
Entscheidungstext OGH 20.09.1961 6 Ob 279/61
Veröff: JBl 1962,152
- 7 Ob 203/62
Entscheidungstext OGH 27.06.1962 7 Ob 203/62
- 8 Ob 67/70
Entscheidungstext OGH 07.04.1970 8 Ob 67/70
Beisatz: Hier: Notar (T1) Veröff: JBl 1970,621 = NZ 1971,76
- 1 Ob 193/73
Entscheidungstext OGH 14.11.1973 1 Ob 193/73
- 1 Ob 568/79
Entscheidungstext OGH 30.03.1979 1 Ob 568/79
- 8 Ob 605/87
Entscheidungstext OGH 03.09.1987 8 Ob 605/87
Beisatz: Hier: 1. Die Frage, ob der präsumptive Vertragspartner des Klienten eines Anwaltes gegen diesen Schadenersatzansprüche erheben könne, hängt von den Umständen des Einzelfalles ab. 2. Der Grundsatz von Treu und Glauben im Geschäftsverkehr verpflichtet den Anwalt, der bezüglich seiner Honoraransprüche in wie immer geartete Rechtsbeziehung zum Geschäftspartner seines Klienten treten will bzw auch nur nach der ihm erkennbaren Absicht der Vertragsteile treten soll, diesem ausreichende sachliche und rechtliche Information zu erteilen. (T2) Veröff: WBl 1988,63
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1961:RS0026417
Dokumentnummer
JJR_19610920_OGH0002_0060OB00279_6100000_001