Rechtssatz RS0027377
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0027377
Geschäftszahl
2Ob158/75; 8Ob206/76; 8Ob206/81; 8Ob34/82; 2Ob193/83; 2Ob193/19z; 2Ob94/20t; 2Ob11/21p
Entscheidungsdatum
25.03.2021
Rechtssatz
Der Grundsatz, dass eine geringfügige Ermäßigung der Geschwindigkeit dem vorrangberechtigten Kraftfahrer zuzumuten ist, ohne dass deshalb ein Verstoß gegen § 19 Abs 7 StVO 1960 vorläge ist entsprechend auch auf das Verhalten eines die Fahrbahn überquerenden Fußgängers anzuwenden (kein Mitverschulden).Der Grundsatz, dass eine geringfügige Ermäßigung der Geschwindigkeit dem vorrangberechtigten Kraftfahrer zuzumuten ist, ohne dass deshalb ein Verstoß gegen Paragraph 19, Absatz 7, StVO 1960 vorläge ist entsprechend auch auf das Verhalten eines die Fahrbahn überquerenden Fußgängers anzuwenden (kein Mitverschulden).
Entscheidungstexte
- 2 Ob 158/75
Entscheidungstext OGH 18.09.1975 2 Ob 158/75
Veröff: ZVR 1976/222 S 238
- 8 Ob 206/76
Entscheidungstext OGH 24.11.1976 8 Ob 206/76
Vgl auch
- 8 Ob 206/81
Entscheidungstext OGH 05.11.1981 8 Ob 206/81
- 8 Ob 34/82
Entscheidungstext OGH 15.04.1982 8 Ob 34/82
Veröff: ZVR 1983/254 S 292
- 2 Ob 193/83
Entscheidungstext OGH 25.10.1983 2 Ob 193/83
Veröff: ZVR 1984/213 S 222
- 2 Ob 193/19z
Entscheidungstext OGH 15.04.2020 2 Ob 193/19z
- 2 Ob 94/20t
Entscheidungstext OGH 06.08.2020 2 Ob 94/20t
- 2 Ob 11/21p
Entscheidungstext OGH 25.03.2021 2 Ob 11/21p
Vgl; Beisatz: Hier: Fußgänger hätte angesichts der Umstände die Fahrbahn nicht betreten dürfen. (T1)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0027377
Zuletzt aktualisiert am
13.07.2021
Dokumentnummer
JJR_19750918_OGH0002_0020OB00158_7500000_001