Rechtssatz RS0028322
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0028322
Geschäftszahl
4Ob234/53; 4Ob12/58; 9ObA25/98m; 9ObA102/12h; 8ObA5/19x
Entscheidungsdatum
24.05.2019
Norm
ABGB §1151 ID
ABGB §1158 I
AngG §19 Abs1 I3a
AngG §20 Abs1
Rechtssatz
Wird ein auf bestimmte Zeit abgeschlossenes Dienstverhältnis lediglich auf Bitten des Dienstnehmers wegen seiner persönlichen Verhältnisse verlängert, so kann darin nicht ein unzulässiger Kettenvertrag erblickt werden.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 234/53
Entscheidungstext OGH 22.12.1953 4 Ob 234/53
Veröff: Arb 5888 = SozM IA/a,11
- 4 Ob 12/58
Entscheidungstext OGH 15.04.1958 4 Ob 12/58
Ähnlich
- 9 ObA 25/98m
Entscheidungstext OGH 11.03.1998 9 ObA 25/98m
- 9 ObA 102/12h
Entscheidungstext OGH 26.11.2012 9 ObA 102/12h
Vgl auch; Beisatz: Die bloße „Beantragung“ der Verlängerung durch den Dienstnehmer ist dem nicht gleichzusetzen. (T1)
- 8 ObA 5/19x
Entscheidungstext OGH 24.05.2019 8 ObA 5/19x
Vgl aber; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Unzulässige Mehrfachbefristung eines Facharztes nach § 2 Abs 5 VBO 1995, da weder eine Spezialisierung noch eine Additivfachausbildung zu einer besonderen Berufsberechtigung führen. (T2)
Schlagworte
Arbeitnehmer, Kettenarbeitsvertrag, Kettendienstvertrag, Befristung, Verlängerung, Fortsetzen, Weiterbestehen, Angestellte, Ende, Beendigung, Endigung, Auflösung, befristet, Nichtigkeit
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1953:RS0028322
Zuletzt aktualisiert am
19.08.2019
Dokumentnummer
JJR_19531222_OGH0002_0040OB00234_5300000_001