Rechtssatz RS0028393
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0028393
Geschäftszahl
4Ob123/83; 9ObA268/88; 9ObA32/90 (9ObA37/90)
Entscheidungsdatum
28.02.1990
Rechtssatz
Wurde das Beschäftigungsverhältnis immer nur zur Zeit der Betriebsferien unterbrochen und hat der Arbeitnehmer seine Tätigkeit regelmäßig schon wenige Tage nach dem Ende dieser Ferien wieder aufgenommen, läßt es diese relativ kurze, meist nur zweiwöchigen bis dreiwöchigen Dauer der Arbeitsunterbrechung gerechtfertigt erscheinen, im Sinne der Rechtsprechung zu sonstigen
Kettenarbeitsverhältnissen (Arb 7595 = EvBl 1963/110 = SozM IA/a,29;
SozM IA/a,37; Arb 8611 = ZAS 1970/1) die einzelnen
Arbeitsverhältnisse des Arbeitnehmers auch hier zu einer Einheit zusammenzufassen und damit eine "ununterbrochene Dauer des Dienstverhältnisses" von mindestens drei Jahren (§ 23 Abs 1 AngG) anzunehmen.Arbeitsverhältnisse des Arbeitnehmers auch hier zu einer Einheit zusammenzufassen und damit eine "ununterbrochene Dauer des Dienstverhältnisses" von mindestens drei Jahren (Paragraph 23, Absatz eins, AngG) anzunehmen.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 123/83
Entscheidungstext OGH 23.10.1984 4 Ob 123/83
Veröff: RdW 1985,55 = Arb 10383 = ZAS 1985,143; hiezu F Bydlinski, ZAS 1985,123
- 9 ObA 268/88
Entscheidungstext OGH 15.03.1989 9 ObA 268/88
Auch; Veröff: WBl 1989,376 = SZ 62/46
- 9 ObA 32/90
Entscheidungstext OGH 28.02.1990 9 ObA 32/90
Vgl auch; Beisatz: § 48 ASGG. (T1)
Schlagworte
SW: Kettenvertrag, Kettendienstvertrag, Kettenarbeitsvertrag,
Dienstzeit, Berechnung, Bemessung, Höhe, Ausmaß, Umfang,
Unterbrechung, Zusammenrechnung, Einrechnung, Anrechnung
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0028393
Dokumentnummer
JJR_19841023_OGH0002_0040OB00123_8300000_002