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Rechtssatz RS0028862

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0028862

Geschäftszahl

4Ob18/75; 4Ob26/75; 9ObA133/01a; 8ObA306/01k

Entscheidungsdatum

20.12.2001

Norm

ABGB §903
AngG §20 Abs3 IX
AngG §40

Rechtssatz

Da die (Mindest) Dauer der im Paragraph 20, AngG genannten Kündigungsfristen gemäß Paragraph 20, Absatz 3 und Paragraph 40, AngG zugunsten des Angestellten zwingendes Recht ist, ist die Frage, bis zu welchem Zeitpunkt die Kündigung für einen bestimmten Termin wirksam erklärt werden kann, so geregelt, daß dem Angestellten die angeführten Mindestfristen auf jeden Fall und ungekürzt gewahrt bleiben.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 18/75
    Entscheidungstext OGH 22.04.1975 4 Ob 18/75
    Veröff: EvBl 1975/294 S 658 = SZ 48/48 = ZAS 1976,20 (ablehnend Iro) = SozM IA/d,1132 = Arb 9345
  • 4 Ob 26/75
    Entscheidungstext OGH 24.06.1975 4 Ob 26/75
    Veröff: DRdA 1976,338 (zustimmend Grillberger) = Arb 9354
  • 9 ObA 133/01a
    Entscheidungstext OGH 11.06.2001 9 ObA 133/01a
    Auch
  • 8 ObA 306/01k
    Entscheidungstext OGH 20.12.2001 8 ObA 306/01k
    Beisatz: Selbst wenn der Angestellte mit einer Verkürzung der Kündigungsfrist zugunsten des Arbeitgebers einverstanden gewesen wäre, wäre dies unbeachtlich. (T1)

Schlagworte

Auflösung, Dienstverhältnis, Arbeitsverhältnis, Kündigungstermin, Frist, Ende, Beendigung, Günstigkeitsprinzip, einseitig zwingend, dispositiv, ius cogens

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0028862

Im RIS seit

22.04.1975

Zuletzt aktualisiert am

13.08.2024

Dokumentnummer

JJR_19750422_OGH0002_0040OB00018_7500000_004