Rechtssatz RS0029025
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0029025
Geschäftszahl
3Ob237/51; 7Ob109/56; 5Ob203/65; 6Ob508/76; 6Ob760/77
Entscheidungsdatum
02.02.1978
Rechtssatz
Für die Frage der Tüchtigkeit kommt es nur darauf an, welche Kenntnisse und Fähigkeiten sich der Gehilfe tatsächlich erworben hat, nicht aber darauf, ob er sie auf dem vorgeschrieben Weg erworben hat (SZ 18/76). Grundsätzlich beweist eine einmalige Fahrlässigkeit die Untüchtigkeit des Gehilfen nicht.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 237/51
Entscheidungstext OGH 16.05.1951 3 Ob 237/51
Veröff: SZ 24/136 = JBl 1952,87
- 7 Ob 109/56
Entscheidungstext OGH 21.03.1956 7 Ob 109/56
- 5 Ob 203/65
Entscheidungstext OGH 07.10.1965 5 Ob 203/65
- 6 Ob 508/76
Entscheidungstext OGH 01.04.1976 6 Ob 508/76
nur: Grundsätzlich beweist eine einmalige Fahrlässigkeit die Untüchtigkeit des Gehilfen nicht. (T1)
- 6 Ob 760/77
Entscheidungstext OGH 02.02.1978 6 Ob 760/77
Zweiter Rechtsgang zu 6 Ob 508/76
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1951:RS0029025
Dokumentnummer
JJR_19510516_OGH0002_0030OB00237_5100000_001