Rechtssatz RS0031935
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0031935
Entscheidungsdatum
21.11.2017
Rechtssatz
Der Normzweck des § 1330 Abs 2 dritter Satz ABGB wäre verfehlt, wollte man den fahrlässig Mitteilenden zwar von der Schadenersatzpflicht, aber nicht von der Gefahr einer Unterlassungsklage befreien.Der Normzweck des Paragraph 1330, Absatz 2, dritter Satz ABGB wäre verfehlt, wollte man den fahrlässig Mitteilenden zwar von der Schadenersatzpflicht, aber nicht von der Gefahr einer Unterlassungsklage befreien.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 658/83
Entscheidungstext OGH 31.08.1983 1 Ob 658/83
Veröff: SZ 56/124 = ÖBl 1984,18 = EvBl 1984/60 S 241 = GRURInt 1985,340 = JBl 1984,492
- 9 ObA 105/03m
Entscheidungstext OGH 10.09.2003 9 ObA 105/03m
Auch; Beisatz: Derjenige, der in Wahrnehmung eines berechtigten Interesses eine Mitteilung macht, soll, abgesehen vom Fall, dass er die Unwahrheit der Mitteilung kannte, generell davor geschützt werden, den Wahrheitsbeweis antreten zu müssen. (T1)
- 6 Ob 151/17z
Entscheidungstext OGH 21.11.2017 6 Ob 151/17z
Auch; nur T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0031935
Zuletzt aktualisiert am
16.06.2026
Dokumentnummer
JJR_19830831_OGH0002_0010OB00658_8300000_014