Rechtstracker.at
Rechtssatz RS0031996×

Rechtssatz RS0031996

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0031996

Geschäftszahl

4Ob75/92; 6Ob42/14s; 6Ob173/23v

Entscheidungsdatum

20.12.2023

Rechtssatz

Die Erstattung eines Privatgutachtens wäre demnach nur dann nicht gerechtfertigt, wenn der Sachverständige wissentlich ein falsches Gutachten abgegeben hätte, als wider besseres Wissen von einem falschen Befund ausgegangen wäre oder auch einem richtigen Befund falsche Schlüsse gezogen hätte.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 75/92
    Entscheidungstext OGH 07.07.1992 4 Ob 75/92
    Veröff: JBl 1993,518 (Koziol) = RdW 1993,74
  • 6 Ob 42/14s
    Entscheidungstext OGH 13.03.2014 6 Ob 42/14s
    Vgl auch; Beisatz: Im Allgemeinen wird von der Rechtsprechung eine grundsätzlich anzunehmende Rechtfertigung einer ehrenbeleidigenden oder kreditschädigenden Äußerung dann verneint, wenn diese wissentlich falsch ist. (T1)
    Beisatz: Hier: Rechtfertigung nach § 1330 Abs 2 dritter Satz ABGB. (T2)
  • 6 Ob 173/23v
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 20.12.2023 6 Ob 173/23v
    vgl; Beisatz nur wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0031996

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

12.02.2024

Dokumentnummer

JJR_19920707_OGH0002_0040OB00075_9200000_004