Rechtssatz RS0034136
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0034136
Entscheidungsdatum
22.10.2024
Rechtssatz
Eine Dienstbarkeit gilt schon dann als ausgeübt, wenn der Berechtigte Handlungen vornimmt, zu denen er nur befugt ist, weil ihm die Dienstbarkeit zusteht, wenn sie auch nur einen kleinen Teil der ihm zustehenden Befugnisse darstellen.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 171/59
Entscheidungstext OGH 28.04.1959 3 Ob 171/59
- 1 Ob 516/96
Entscheidungstext OGH 04.06.1996 1 Ob 516/96
Auch; Veröff: SZ 69/135
- 7 Ob 158/14g
Entscheidungstext OGH 05.11.2014 7 Ob 158/14g
- 7 Ob 149/17p
Entscheidungstext OGH 18.10.2017 7 Ob 149/17p
- 8 Ob 101/17m
Entscheidungstext OGH 25.10.2017 8 Ob 101/17m
Beisatz: Eine bestimmte Qualität oder Intensität der Rechtsausübung ist nicht erforderlich. (T1)
Beisatz: Ebenso genügt die Rechtsausübung auf einem räumlichen Teil des dienenden Grundstücks. (T2)
Beisatz: Die Frage, ob ein Dienstbarkeitsrecht noch oder noch zumindest teilweise ausgeübt wird, oder ob es durch Nichtgebrauch erloschen ist, hängt typisch von den Umständen des Einzelfalls ab und begründet in der Regel keine erhebliche Rechtsfrage. (T3)
- 8 Ob 117/17i
Entscheidungstext OGH 25.10.2017 8 Ob 117/17i
Beis wie T2
- 4 Ob 179/22k
Entscheidungstext OGH 20.12.2022 4 Ob 179/22k
Beis wie T3
- 4 Ob 152/24t
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.10.2024 4 Ob 152/24t
Beisatz wie T1; Beisatz wie T2
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1959:RS0034136
Zuletzt aktualisiert am
03.12.2024
Dokumentnummer
JJR_19590428_OGH0002_0030OB00171_5900000_001