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Rechtssatz RS0036803×

Rechtssatz RS0036803

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0036803

Entscheidungsdatum

26.04.2000

Rechtssatz

Die Unterlassung des Vormerkes einer Rechtsmittelfrist durch einen Rechtsanwalt ist ein grobes Verschulden, das einer Wiedereinsetzung entgegensteht.

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 199/90
    Entscheidungstext OGH 29.08.1990 9 ObA 199/90
    Veröff: AnwBl 1991,49 = EvBl 1991/18 S 103 = RZ 1991/60 S 199
  • 9 ObA 234/91
    Entscheidungstext OGH 15.01.1992 9 ObA 234/91
    Auch; Beisatz: Die Ermittlung des Endes der vierwöchigen Berufungsfrist durch bloßes Blättern in einem Kalender ohne zusätzliche Kontrolle des auf diese Weise festgestellten Endtermins durch Vergleich mit dem Fristbeginn ist grob fahrlässig. (T1)
  • 9 ObA 9/00i
    Entscheidungstext OGH 26.04.2000 9 ObA 9/00i
    Beisatz: Es ist unabdingbar, durch entsprechende organisatorische Maßnahmen sicherzustellen, dass die Postaufgabe tatsächlich geschieht. Es bedarf für Rechtsmittel nicht nur der Errichtung, sondern auch der Kontrolle einer Fristenevidenz. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0036803

Dokumentnummer

JJR_19900829_OGH0002_009OBA00199_9000000_004