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Rechtssatz RS0039851×

Rechtssatz RS0039851

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0039851

Geschäftszahl

7Ob190/74; 7Ob682/76 (7Ob683/76); 6Ob592/87

Entscheidungsdatum

24.03.1988

Rechtssatz

Aus Paragraphen 240, Absatz 3, 411, ZPO ergibt sich die Verpflichtung des Gerichtes, nicht nur den von den Parteien vorgetragenen Sachverhalt zu prüfen, sondern ohne Bindung an Parteivorträge und Parteianträge von Amts wegen den für die Beurteilung der Rechtskraft erforderlichen Sachverhalt zu erheben, soferne sich überhaupt aus den vorliegenden Behauptungen, aus der amtswegigen Kenntnis des Gerichtes oder aus der allgemeinen Lebenserfahrung begründete Anhaltspunkte für ein mögliches Vorliegen eines Nichtigkeitsgrundes ergeben (Fasching römisch drei 736 f, römisch vier 111).

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 190/74
    Entscheidungstext OGH 24.10.1974 7 Ob 190/74
  • 7 Ob 682/76
    Entscheidungstext OGH 04.11.1976 7 Ob 682/76
    Ähnlich; Beisatz: Hier: Zuständigkeit nach § 12 RatenG. (T1)
  • 6 Ob 592/87
    Entscheidungstext OGH 24.03.1988 6 Ob 592/87
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Streitanhängigkeit eines Unterlassungsbegehrens bei "ewigem Ruhen". (T2) Veröff: JBl 1988,655; hiezu Schumacher JBl 1988,641

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0039851

Dokumentnummer

JJR_19741024_OGH0002_0070OB00190_7400000_002