Rechtssatz RS0040496
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0040496
Entscheidungsdatum
14.01.2016
Rechtssatz
Auch wenn der Beweis durch Vorlage einer öffentlichen Urkunde angetreten wird, ist nach § 292 Abs 2 ZPO der Beweis der Unrichtigkeit des bezeugten Vorganges oder der bezeugten Tatsache oder der unrichtigen Beurkundung zulässig.Auch wenn der Beweis durch Vorlage einer öffentlichen Urkunde angetreten wird, ist nach Paragraph 292, Absatz 2, ZPO der Beweis der Unrichtigkeit des bezeugten Vorganges oder der bezeugten Tatsache oder der unrichtigen Beurkundung zulässig.
Entscheidungstexte
- 10 ObS 185/93
Entscheidungstext OGH 22.03.1994 10 ObS 185/93
Veröff: SZ 67/46
- 10 ObS 102/94
Entscheidungstext OGH 26.04.1994 10 ObS 102/94
- 10 ObS 103/94
Entscheidungstext OGH 11.05.1994 10 ObS 103/94
- 9 Ob 27/15h
Entscheidungstext OGH 12.11.2015 9 Ob 27/15h
Beisatz: Aus § 292 Abs 2 ZPO ergibt sich, dass nur der Beweis der Unrichtigkeit der Verfügung oder Erklärung ausgeschlossen ist, während der Gegner des Beweisführers den Beweis der Unrichtigkeit des bezeugten Vorgangs oder der bezeugten Tatsache führen oder beweisen kann, dass die Beurkundung unrichtig ist. (T1)
Beisatz: Die materielle (innere) Beweiskraft von Urkunden wird durch keine besonderen Vorschriften festgelegt, sondern unterliegt der freien Beweiswürdigung. (T2)
Beisatz: Hier: Zur Verwertbarkeit eines UVS-Bescheids. (T3)
- 6 Ob 98/15b
Entscheidungstext OGH 14.01.2016 6 Ob 98/15b
Auch; Beis wie T3
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0040496
Zuletzt aktualisiert am
19.02.2016
Dokumentnummer
JJR_19940322_OGH0002_010OBS00185_9300000_002