Rechtssatz RS0040507
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0040507
Entscheidungsdatum
02.09.2021
Rechtssatz
Wer einen Beweis nach § 292 Abs 2 ZPO führen will, darf sich nicht bloß auf die Behauptung der Unrichtigkeit der Urkunde beschränken, sondern muss konkret jene Tatsachen anführen, aus denen sich diese Unrichtigkeit ergibt, und sie beweisen.Wer einen Beweis nach Paragraph 292, Absatz 2, ZPO führen will, darf sich nicht bloß auf die Behauptung der Unrichtigkeit der Urkunde beschränken, sondern muss konkret jene Tatsachen anführen, aus denen sich diese Unrichtigkeit ergibt, und sie beweisen.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 185/88
Entscheidungstext OGH 22.02.1989 3 Ob 185/88
- 7 Ob 355/98a
Entscheidungstext OGH 28.05.1999 7 Ob 355/98a
- 2 Ob 96/07t
Entscheidungstext OGH 18.10.2007 2 Ob 96/07t
Auch; Beisatz: Hier: Über beim Zustellvorgang unterlaufene Fehler. (T1)
- 10 ObS 17/14v
Entscheidungstext OGH 21.10.2014 10 ObS 17/14v
Auch
- 8 Ob 31/15i
Entscheidungstext OGH 28.04.2015 8 Ob 31/15i
Auch; Beis wie T1; Beisatz: Es bedarf konkreter Tatsachenbehauptungen über die beim Zustellvorgang unterlaufenen Fehler. (T2)
- 6 Ob 79/20s
Entscheidungstext OGH 15.09.2020 6 Ob 79/20s
Vgl; Beis wie T2; Beisatz: Nur konkrete Gründe lösen weitere Erhebungen aus. (T3)
Beisatz: Ob das bisher erstattete Vorbringen geeignet ist, die vom Gesetz im Zusammenhang mit einem Rückschein aufgestellte Vermutung der vorschriftsmäßigen Zustellung zu widerlegen, kann nur nach den Umständen des Einzelfalls beurteilt werden. (T4)
- 9 Ob 19/21s
Entscheidungstext OGH 02.09.2021 9 Ob 19/21s
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0040507
Zuletzt aktualisiert am
22.10.2021
Dokumentnummer
JJR_19890222_OGH0002_0030OB00185_8800000_001