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Rechtssatz RS0041612×

Rechtssatz RS0041612

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0041612

Geschäftszahl

1Ob26/83; 1Ob716/83; 1Ob775/83

Entscheidungsdatum

30.11.1983

Rechtssatz

Im Senatsprozeß wird bereits durch die formelle Beschlußfassung im Senat (Paragraphen 10, ff JN), die mit der Feststellung des Ergebnisses der Abstimmung durch den Vorsitzenden (Paragraph 119, Absatz 3, Geo) beendet ist, der maßgebliche staatliche Willensakt gesetzt, der nur durch einen vor Abgabe der schriftlichen Abfassung zur Ausfertigung gefaßten neuen Beschluß, von der Entscheidung abzugehen und die Sache nochmals zu beraten, aufgehoben werden kann; in diesem Fall erfolgt dann aber auch die neu maßgebliche Entscheidung an einem anderen Tag. Das der Entscheidung beigesetzte Datum ist daher, wenn es den Tag der Beschlußfassung im Senat richtig bezeichnet, auch das der Fällung des Urteiles im Sinne des Artikel römisch siebzehn, Paragraph 2, Absatz eins, Ziffer 8, ZVN 1983.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 26/83
    Entscheidungstext OGH 21.09.1983 1 Ob 26/83
  • 1 Ob 716/83
    Entscheidungstext OGH 09.11.1983 1 Ob 716/83
  • 1 Ob 775/83
    Entscheidungstext OGH 30.11.1983 1 Ob 775/83

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0041612

Dokumentnummer

JJR_19830921_OGH0002_0010OB00026_8300000_002