Rechtssatz RS0042189
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0042189
Entscheidungsdatum
30.08.2022
Rechtssatz
Kommt das Berufungsgericht zu denselben Feststellungen wie das Erstgericht, ist es nicht verpflichtet, sich mit allen Beweisergebnissen im einzelnen auseinanderzusetzen und die Aussagen der Parteien und der Zeugen sowie die Urkunden im einzelnen zu würdigen (Arb 7023, 8 Ob 293/71 ua).
Entscheidungstexte
- 4 Ob 75/73
Entscheidungstext OGH 09.10.1973 4 Ob 75/73
- 3 Ob 628/89
Entscheidungstext OGH 24.01.1990 3 Ob 628/89
- 7 Ob 184/02p
Entscheidungstext OGH 05.08.2003 7 Ob 184/02p
Vgl auch; Beisatz: Hat sich das Berufungsgericht mit den Berufungsgründen (im Einklang mit der Aktenlage) befasst und ist seiner Pflicht, die Beweiswürdigung des Erstgerichtes zu überprüfen, nachgekommen, kann -unabhängig davon, ob dabei wirklich auf jedes einzelne Argument des Beschwerdeführers eingegangen wurde - von einem Mangel des Berufungsverfahrens keine Rede sein. (T1)
- 5 Ob 191/10i
Entscheidungstext OGH 24.01.2011 5 Ob 191/10i
Auch; auch Beis wie T1
- 4 Ob 172/21d
Entscheidungstext OGH 21.10.2021 4 Ob 172/21d
- 8 Ob 89/22d
Entscheidungstext OGH 30.08.2022 8 Ob 89/22d
Vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0042189
Zuletzt aktualisiert am
04.10.2022
Dokumentnummer
JJR_19731009_OGH0002_0040OB00075_7300000_001