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Rechtssatz RS0042622×

Rechtssatz RS0042622

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0042622

Geschäftszahl

7Ob272/72 (7Ob273/72)

Entscheidungsdatum

20.12.1972

Norm

ZPO idF ZPNov 1971 §502 Abs2 Dh
ZPO idF ZPNov 1971 §502 Abs3 Dh
ZPO idF ZPNov 1971 §503 Abs2 B
ZPO idF ZPNov §503 Abs3 B

Rechtssatz

Die Ansicht, daß Entscheidungen des Gerichtes zweiter Instanz über Nebenforderungen nach Paragraph 502, Absatz 2, ZPO in der Fassung der ZPNov 1971 einem weiteren Rechtszug nicht mehr unterliegen, findet im Gesetz keine Deckung. Die Entscheidungen des Berufungsgerichtes, gegen die eine Revision grundsätzlich unzulässig ist, sind nämlich im Paragraph 502, Absatz 2, ZPO taxativ aufgezählt. Der zweite Satz des Paragraph 502, Absatz 3, ZPO (in der Fassung der ZPNov 1971) kann daher nur so verstanden werden, daß ein Urteil des Berufungsgerichtes auch dann als bestätigend im Sinne des ersten Satzes der vorgenannten Gesetzesstelle gilt, wenn es das Urteil der ersten Instanz nur in seinem Ausspruch über Nebenforderungen abgeändert hat. (Paragraph 502, Absatz 2, Ziffer 3, ZPO in der Fassung der ZPNov 1971, der einen weiteren Rechtszug gegen Entscheidungen des Berufungsgerichts über einen den Wert einer Bagatellsache an Geld oder Geldeswert nicht übersteigenden Streitgegenstand oder Teil des Streitgegenstandes ausschließt, fand auf den vorliegenden Rechtsstreit noch keine Anwendung).

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 272/72
    Entscheidungstext OGH 20.12.1972 7 Ob 272/72

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0042622

Dokumentnummer

JJR_19721220_OGH0002_0070OB00272_7200000_002