Rechtssatz RS0043187
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0043187
Geschäftszahl
4Ob660/75; 7Ob55/76; 8Ob195/77; 7Ob551/78; 2Ob136/78; 3Ob239/03y; 7Ob125/07v
Entscheidungsdatum
26.09.2007
Rechtssatz
Eine Verletzung des Unmittelbarkeitsgrundsatzes wegen Unterlassung einer Beweiswiederholung oder Beweisergänzung durch das Berufungsgericht setzt voraus, dass es die Beweise anders als das Erstgericht würdigte.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 660/75
Entscheidungstext OGH 03.02.1976 4 Ob 660/75
- 7 Ob 55/76
Entscheidungstext OGH 13.01.1977 7 Ob 55/76
- 8 Ob 195/77
Entscheidungstext OGH 18.01.1978 8 Ob 195/77
Auch; Beisatz: Sachverständigengutachten (T1)
- 7 Ob 551/78
Entscheidungstext OGH 06.04.1978 7 Ob 551/78
- 2 Ob 136/78
Entscheidungstext OGH 30.01.1979 2 Ob 136/78
- 3 Ob 239/03y
Entscheidungstext OGH 26.05.2004 3 Ob 239/03y
Vgl auch; Beisatz: Die Bezeichnung einer Parteienaussage, auf die das Erstgericht Feststellungen gegründet hat, als unglaubwürdig stünde dem Berufunsgericht ausschließlich nach Beweiswiederholung oder Beweisergänzung zu; ansonsten stellt eine solche Vorgangsweise eine Verletzung des Unmittelbarkeitsgrundsatzes dar. (T2)
- 7 Ob 125/07v
Entscheidungstext OGH 26.09.2007 7 Ob 125/07v
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0043187
Dokumentnummer
JJR_19760203_OGH0002_0040OB00660_7500000_001