Rechtssatz RS0044231
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0044231
Geschäftszahl
8Ob1002/83; 8Ob1009/83; 8Ob1011/83; 8Ob1004/84; 8Ob1002/84; 2Ob1024/84
Entscheidungsdatum
28.08.1984
Rechtssatz
EKHG; außerordentliche Revision nicht angenommen:
Rangordnung der Zurechnungskriterien nach § 11 Abs 1 EKHG.Rangordnung der Zurechnungskriterien nach Paragraph 11, Absatz eins, EKHG.
Entscheidungstexte
- 8 Ob 1002/83
Entscheidungstext OGH 08.09.1983 8 Ob 1002/83
- 8 Ob 1009/83
Entscheidungstext OGH 15.12.1983 8 Ob 1009/83
Beisatz: Einheitliche Rechtsprechung: 1.) daß es beim Ausgleich der Ersatzpflicht der Beteiligten im Sinne des § 11 EKHG nicht auf die Erbringung des Entlastungsbeweises ankommt, wenn eindeutiges Verschulden eines Beteiligten vorliegt; 2.) ob weit überwiegendes Verschulden eines Teiles sowohl zur Aufhebung der Verschuldenshaftung als auch zur Ablehnung der Halterhaftung führen kann. (T1)
- 8 Ob 1011/83
Entscheidungstext OGH 19.01.1984 8 Ob 1011/83
Beisatz: Möglichkeit, eine Reaktionsverspätung gegenüber Vorrangverletzung zu vernachlässigen (§ 11 EKHG). (T2)
- 8 Ob 1002/84
Entscheidungstext OGH 01.03.1984 8 Ob 1002/84
Beisatz: Nach ständiger Rechtsprechung in der Regel (vgl ZVR 1980/211 ua) keine Heranziehung eines Beteiligten zum Ausgleich, wenn das Verschulden des anderen Beteiligten am Unfall feststeht. (T4)
- 8 Ob 1004/84
Entscheidungstext OGH 01.03.1984 8 Ob 1004/84
Beisatz: § 6 EKHG: Sorgfaltspflicht zur Verhinderung von Schwarzfahrten unterliegt strengsten Anforderungen. (T3)
- 2 Ob 1024/84
Entscheidungstext OGH 28.08.1984 2 Ob 1024/84
Beisatz: Voraussetzungen eines Entlastungsbeweises nach § 9 Abs 2 EKHG. (T5)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0044231
Dokumentnummer
JJR_19830908_OGH0002_0080OB01002_8300000_001