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Rechtssatz RS0046361×

Rechtssatz RS0046361

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0046361

Entscheidungsdatum

26.08.2014

Rechtssatz

Rechtzeitigkeit im Sinne des Paragraph 40, Absatz eins, MRG ist gewahrt, wenn der an das unzuständige Gericht gerichtet (rechtzeitig verbesserte) und sodann gemäß Paragraph 44, JN an das zuständige Bezirksgericht überwiesene Antrag innerhalb von vierzehn Tagen ab Wirksamkeit der Zustellung der Entscheidung der Schlichtungsstelle zur Post gegeben worden ist.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 72/88
    Entscheidungstext OGH 20.09.1988 5 Ob 72/88
  • 18 ONc 1/14p
    Entscheidungstext OGH 05.08.2014 18 ONc 1/14p
    Vgl auch; Beisatz: Im Fall einer Überweisung gemäß § 44 JN reicht es für die Rechtzeitigkeit eines fristgebundenen Antrags aus, dass er innerhalb der gesetzlichen Frist beim ‑ wenngleich unzuständigen ‑ Gericht einlangt (oder, wenn die rechtzeitige Absendung genügt, der Antrag rechtzeitig an das ‑ wenngleich unzuständige ‑ Gericht gesandt wurde), weil durch die Überweisung die Gerichtshängigkeit gewahrt bleibt. (T1); Veröff: SZ 2014/72
  • 18 ONc 2/14k
    Entscheidungstext OGH 05.08.2014 18 ONc 2/14k
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 10 Ob 17/14v
    Entscheidungstext OGH 26.08.2014 10 Ob 17/14v
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Beginn der Vorschussgewährung nach § 8 UVG. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0046361

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

12.04.2016

Dokumentnummer

JJR_19880920_OGH0002_0050OB00072_8800000_001