Rechtssatz RS0046967
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0046967
Entscheidungsdatum
22.01.2018
Rechtssatz
Eine Übertragung der Zuständigkeit von einem inländischen Gericht an ein anderes inländisches kommt bei einem österreichischen Minderjährigen mit gewöhnlichem Aufenthalt im Ausland erst in Betracht, wenn die Fortsetzung des Verfahrens im Sinne des § 110 Abs 2 JN geboten ist.Eine Übertragung der Zuständigkeit von einem inländischen Gericht an ein anderes inländisches kommt bei einem österreichischen Minderjährigen mit gewöhnlichem Aufenthalt im Ausland erst in Betracht, wenn die Fortsetzung des Verfahrens im Sinne des Paragraph 110, Absatz 2, JN geboten ist.
Entscheidungstexte
- 5 Nd 506/87
Entscheidungstext OGH 11.03.1987 5 Nd 506/87
- 1 Nd 502/88
Entscheidungstext OGH 13.10.1988 1 Nd 502/88
Auch
- 3 Nd 501/01
Entscheidungstext OGH 07.02.2001 3 Nd 501/01
Auch; Beisatz: Wurde von der Fortsetzung des Pflegschaftsverfahrens gemäß § 110 Abs 2 JN abgesehen, ist das Gericht an seinen rechtskräftigen Beschluss gebunden, solange sich die Verhältnisse im Vergleich zu den diesem Beschluss zugrundeliegenden Tatumständen nicht (wesentlich) geändert haben. (T1)
- 7 Nd 516/01
Entscheidungstext OGH 16.11.2001 7 Nd 516/01
Vgl auch
- 10 Nc 2/06k
Entscheidungstext OGH 08.03.2006 10 Nc 2/06k
Vgl auch
- 4 Nc 15/06b
Entscheidungstext OGH 02.05.2006 4 Nc 15/06b
Auch; Beisatz: Hier: Zuständigkeitsübertragung nur im Interesse des Vaters; daher keine Genehmigung. (T2)
- 3 Nc 13/06a
Entscheidungstext OGH 09.10.2006 3 Nc 13/06a
Auch; Beis wie T2
- 9 Nc 24/17d
Entscheidungstext OGH 22.01.2018 9 Nc 24/17d
Vgl auch; Beis wie T2
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0046967
Zuletzt aktualisiert am
26.02.2018
Dokumentnummer
JJR_19870311_OGH0002_0050ND00506_8700000_001