Rechtssatz RS0049705
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0049705
Entscheidungsdatum
30.11.1966
Norm
AVG §58 · Fassung vom Tag der letzten Entscheidung nicht im RIS
Rechtssatz
Wenn die Behörde nachträglich ihren Bescheidwillen in Abrede stellt, dann vermag dies an dem Bescheidcharakter dann nichts zu ändern, wenn sich aus dem Inhalt ergibt, daß ihrem Erlaß eine rechtserzeugende oder eine rechtsfeststellende Wirkung zukommt (Entscheidung vom 11.03.1947, Z 57/46 = Slg 1947/66 (A)).Wenn die Behörde nachträglich ihren Bescheidwillen in Abrede stellt, dann vermag dies an dem Bescheidcharakter dann nichts zu ändern, wenn sich aus dem Inhalt ergibt, daß ihrem Erlaß eine rechtserzeugende oder eine rechtsfeststellende Wirkung zukommt (Entscheidung vom 11.03.1947, Ziffer 57 /, 46, = Slg 1947/66 (A)).
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1966:RS0049705
Dokumentnummer
JJR_19661130_OGH0002_0060OB00056_6600000_002
Die genannten Gesetze seit der letzten Entscheidung (30.11.1966)
AVG 1950: seit der letzten Entscheidung 3 Novellen · Vergleich des ganzen Gesetzes
- seit 01.02.1968 · BGBl. Nr. 45/1968 (Änderung des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes hinsichtlich der Verwaltungsabgaben): § 78, Art. 2 (ÜR)
- seit 01.03.1983 · BGBl. Nr. 199/1982 (Änderung des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes 1950 und des Arbeitsverfassungsge …): § 58, § 2, § 13, § 13a, § 14, § 17, § 18, § 21, § 22 und 24 weitere
- seit 01.01.1991 · BGBl. Nr. 357/1990 (Änderung des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes, des Auskunftspflichtgesetzes und …): § 10, § 13, § 17, § 18, § 19, § 33, § 34, § 35 und 23 weitere