Rechtssatz RS0050691
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0050691
Entscheidungsdatum
08.11.1983
Rechtssatz
Hat die Partei bereits in ihrer Rechtsmittelschrift (Rechtsmittelgegenschrift) erklärt, daß sie "mit der Verlesung der Protokolle nicht einverstanden" sei und diesen Schriftsatz in der Berufungsverhandlung vorgetragen, dann braucht sie im weiteren Verlauf der Tagsatzung, wenn das Berufungsgericht dennoch die vom Erstgericht aufgenommenen Protokolle verliest, diese Erklärung weder zu wiederholen noch sonst (nochmals) gegen die Verlesung zu "remonstrieren".
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0050691
Dokumentnummer
JJR_19831108_OGH0002_0040OB00138_8300000_001