Rechtssatz RS0051726
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0051726
Entscheidungsdatum
14.09.1988
Rechtssatz
Hat ein Arbeitnehmer das ihm eingeräumte Wahlrecht zwischen Überstundenvergütung und Zeitausgleich stets durch Inanspruchnahme des Zeitausgleiches ausgeübt, ist er (in bezug auf die Berechnung des Urlaubsentgelts) an die getroffene Wahl gebunden. Es steht ihm daher keine für die Bemessung des Urlaubsentgelts zu berücksichtigende (fiktive) Überstundenvergütung zu.
Entscheidungstexte
- 9 ObA 213/88
Entscheidungstext OGH 14.09.1988 9 ObA 213/88
Veröff: RdW 1989,106 = WBl 1989,125
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0051726
Dokumentnummer
JJR_19880914_OGH0002_009OBA00213_8800000_001