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Rechtssatz RS0053233×

Rechtssatz RS0053233

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht, Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0053233

Entscheidungsdatum

21.07.2004

Norm

BAO §48a
FinStrG §251
StPO §151 Z2

Rechtssatz

Gemäß Paragraph 48, a Absatz 4, Litera b, BAO ist die Offenbarung oder Verwertung von Verhältnissen oder Umständen eines Abgabenverfahrens, Monopolverfahrens und Finanzstrafverfahrens unter anderem befugt, wenn sie im zwingenden öffentlichen Interesse liegt. Die Aufklärung gerichtlich strafbarer Handlungen ist stets im zwingenden öffentlichen Interesse gelegen, denn sie ist eine vordringliche Aufgabe des Staatswesens. Für die gerichtlich von Amts wegen strafbaren Handlungen kann das jedenfalls aus dem kategorischer Gebot des Paragraph 84, Absatz eins, StPO abgelesen werden (Harbich, Akteneinsicht, Amtshilfe und Auskunftspflicht, AnwBl 1 aus 1988, S 21; derselbe in FinStrG MTA S 259, Anmerkung 3 zu Paragraph 251, FinStrG, derselbe in FinStrG MGA 52 S 711, Anmerkung 4 zu Paragraph 251, FinStrG).

Entscheidungstexte

  • 13 Os 137/87
    Entscheidungstext OGH 19.05.1988 13 Os 137/87
    Veröff: SSt 59/32 = RZ 1989/71 S 193
  • 14 Os 53/03
    Entscheidungstext OGH 21.10.2003 14 Os 53/03
  • 3 Ob 64/04i
    Entscheidungstext OGH 21.07.2004 3 Ob 64/04i
    Vgl auch; nur: Gemäß § 48 a Abs 4 lit b BAO ist die Offenbarung oder Verwertung von Verhältnissen oder Umständen eines Abgabenverfahrens, Monopolverfahrens und Finanzstrafverfahrens unter anderem befugt, wenn sie im zwingenden öffentlichen Interesse liegt. (T1); Beisatz: Dies ist auch für das Exekutionsverfahren zu bejahen. (T2); Veröff: SZ 2004/109

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0053233

Dokumentnummer

JJR_19880519_OGH0002_0130OS00137_8700000_001