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Rechtssatz RS0053979

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0053979

Geschäftszahl

8Ob46/76; 6Ob543/78

Entscheidungsdatum

09.03.1978

Norm

BGB §208

Rechtssatz

Für die Annahme eines Anerkenntnisses im Sinne des Paragraph 208, BGB genügt jede Handlung oder Äußerung des Verpflichteten dem Berechtigten gegenüber, aus der sich das Bewußtsein des Bestehens des Anspruches unzweideutig ergibt, und zwar auch dann, wenn gegen die Höhe der Forderungen Einwendungen erhoben werden. Für die Unterbrechung der Verjährung genügt ein Anerkenntnis nur dem Grunde nach.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 46/76
    Entscheidungstext OGH 28.04.1976 8 Ob 46/76
    Veröff: ZVR 1977/75 S 108
  • 6 Ob 543/78
    Entscheidungstext OGH 09.03.1978 6 Ob 543/78
    nur: Für die Annahme eines Anerkenntnisses im Sinne des § 208 BGB genügt jede Handlung oder Äußerung des Verpflichteten dem Berechtigten gegenüber, aus der sich das Bewußtsein des Bestehens des Anspruches unzweideutig ergibt. (T1)

Schlagworte

*D*

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0053979

Dokumentnummer

JJR_19760428_OGH0002_0080OB00046_7600000_007