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Rechtssatz RS0057097×

Rechtssatz RS0057097

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

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Rechtssatznummer

RS0057097

Geschäftszahl

10Bkd5/92 (10Bkd6/92); 4Bkd4/93; 10Bkd1/04

Entscheidungsdatum

27.04.2004

Rechtssatz

Bei der Kostenbemessung sind alle Rechtsgänge auf der Basis des Erfolgsprinzips als einheitliches Ganzes zu behandeln. Die Kosten des Strafverfahrens trägt im allgemeinen die unterliegende Prozeßpartei; die Kostenersatzpflicht ist - wie in der ZPO - in der Regel von den Grundsätzen der Erfolgshaftung beherrscht. Gemäß Paragraphen 389, 390, StPO wird grundsätzlich die unterliegende Prozeßpartei kostenersatzpflichtig; diese Vorschriften unterscheiden nicht zwischen den Kosten des Strafverfahrens erster Instanz und den Kosten des Rechtsmittelverfahrens. Über die Frage der Kostentragung entscheidet grundsätzlich erst der endgültige Prozeßausgang. Diese Grundsätze sind gemäß Paragraph 77, Absatz 3, DSt 1990 auch im Disziplinarverfahren sinngemäß anzuwenden.

Entscheidungstexte

  • 10 Bkd 5/92
    Entscheidungstext OGH 23.11.1992 10 Bkd 5/92
  • 4 Bkd 4/93
    Entscheidungstext OGH 04.12.1995 4 Bkd 4/93
    Vgl auch
  • 10 Bkd 1/04
    Entscheidungstext OGH 27.04.2004 10 Bkd 1/04
    Vgl auch; Beisatz: Eine gesonderte Bemessung von Pauschalgebühren für die I. und II. Instanz entspricht nicht dem Gesetz. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0057097

Dokumentnummer

JJR_19921123_OGH0002_010BKD00005_9200000_003