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Rechtssatz RS0057456×

Rechtssatz RS0057456

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0057456

Geschäftszahl

5Ob52/87; 4Ob200/01t

Entscheidungsdatum

25.09.2001

Rechtssatz

Die das Aufteilungsverfahren fortsetzende Verlassenschaft nach einem Ehegatten kann die Zuweisung des Anteils des anderen Ehegatten am Mindestanteil und Wohnungseigentum gemäß Paragraph 87, EheG nicht mehr erreichen. Auch das Gebot der Beachtung des Kindeswohls (Paragraph 83, Absatz eins, EheG) kann dieses Ergebnis nicht ändern, da ihnen in diesem Verfahren selbständige Ansprüche nicht zustehen.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 52/87
    Entscheidungstext OGH 22.03.1988 5 Ob 52/87
    Veröff: SZ 61/68 = EvBl 1989/2 S 15
  • 4 Ob 200/01t
    Entscheidungstext OGH 25.09.2001 4 Ob 200/01t
    Auch; Beisatz: Ein Interesse der Söhne an der Benutzung bestimmter Teile des ehelichen Gebrauchsvermögens zu Wohnzwecken oder als Betriebsstätte ist mangels subjektiver Ansprüche der Kinder in einem ehelichen Aufteilungsverfahren nicht zu berücksichtigen. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0057456

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

10.04.2019

Dokumentnummer

JJR_19880322_OGH0002_0050OB00052_8700000_002