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Rechtssatz RS0059606×

Rechtssatz RS0059606

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0059606

Geschäftszahl

10Os391/62; 10Os37/67 (10Os38/67, 10Os39/67); 11Os125/74; 14Os114/07g (14Os119/07t)

Entscheidungsdatum

16.10.2007

Rechtssatz

Unbegründete Delegierungsanträge sind dem Gerichtshof zweiter Instanz bzw dem OGH vorzulegen und dürfen durch das Gericht erster Instanz nicht zurückgewiesen werden.

Entscheidungstexte

  • 10 Os 391/62
    Entscheidungstext OGH 17.12.1962 10 Os 391/62
    Veröff: RZ 1963,49
  • 10 Os 37/67
    Entscheidungstext OGH 28.02.1967 10 Os 37/67
    Veröff: EvBl 1968/18 S 26
  • 11 Os 125/74
    Entscheidungstext OGH 08.11.1974 11 Os 125/74
    Veröff: EvBl 1975/119 S 220
  • 14 Os 114/07g
    Entscheidungstext OGH 16.10.2007 14 Os 114/07g
    Beisatz: In Delegierungsfällen ist nur der Gerichtshof zweiter Instanz (§62StPO) oder -falls das zuständige und das Gericht, an das allenfalls delegiert werden soll, nicht im Sprengel des selben Gerichtshofs zweiter Instanz gelegen sind- der Oberste Gerichtshof (§63StPO) berufen. (T1); Beisatz: Die mit dem Postulat der Gleichbehandlung mit einem erst in der Hauptverhandlung gestellten Ablehnungsantrag erfolgte Abweisung eines Delegierungsantrags durch das Erkenntnisgericht steht mit dem Gesetz nicht im Einklang. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1962:RS0059606

Zuletzt aktualisiert am

16.02.2009

Dokumentnummer

JJR_19621217_OGH0002_0100OS00391_6200000_001