Rechtssatz RS0060112
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0060112
Entscheidungsdatum
21.04.2010
Rechtssatz
Auf Ansprüche der Gesellschaft nach § 24 Abs 3 GmbHG, die aus einem Verstoß des Geschäftsführers gegen ein ihm obliegendes Wettbewerbsverbot im Sinne des § 24 Abs 1 GmbHG abzuleiten sind, ist nicht die Verjährungsvorschrift des § 25 Abs 6 GmbHG anzuwenden; derartige auf Zahlung von Geld gerichtete Leistungsansprüche im Sinne des § 24 Abs 3 GmbHG unterliegen vielmehr der im § 24 Abs 4 GmbHG vorgesehenen zeitlichen Beschränkung.Auf Ansprüche der Gesellschaft nach Paragraph 24, Absatz 3, GmbHG, die aus einem Verstoß des Geschäftsführers gegen ein ihm obliegendes Wettbewerbsverbot im Sinne des Paragraph 24, Absatz eins, GmbHG abzuleiten sind, ist nicht die Verjährungsvorschrift des Paragraph 25, Absatz 6, GmbHG anzuwenden; derartige auf Zahlung von Geld gerichtete Leistungsansprüche im Sinne des Paragraph 24, Absatz 3, GmbHG unterliegen vielmehr der im Paragraph 24, Absatz 4, GmbHG vorgesehenen zeitlichen Beschränkung.
Entscheidungstexte
- 2 Ob 516/89
Entscheidungstext OGH 20.06.1989 2 Ob 516/89
Veröff: WBl 1989,339 = RdW 1990,48 = ecolex 1990,153
- 4 Ob 52/95
Entscheidungstext OGH 10.10.1995 4 Ob 52/95
Beisatz: § 24 GmbHG, der als positive Teilausprägung der Treuepflicht der Geschäftsführer gegenüber der Gesellschaft aufzufassen ist, steht zu § 25 GmbHG im Verhältnis der Spezialität. (T1) Veröff: SZ 68/178
- 7 Ob 23/10y
Entscheidungstext OGH 21.04.2010 7 Ob 23/10y
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0060112
Zuletzt aktualisiert am
24.06.2010
Dokumentnummer
JJR_19890620_OGH0002_0020OB00516_8900000_001