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Rechtssatz RS0060319×

Rechtssatz RS0060319

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0060319

Entscheidungsdatum

07.07.2004

Norm

GleichbehandlungsG §2a
B-GBG §43
EWG-RL 76/207/EWG - Gleichbehandlungsrichtlinie 376L0207

Rechtssatz

Rechtsfolgen des Paragraph 2, a GleichbehandlungsG treten nur bei einer vom Arbeitgeber zu vertretenden Verletzung des Gleichbehandlungsgebotes ein.

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 802/94
    Entscheidungstext OGH 11.01.1995 9 ObA 802/94
  • 9 ObA 264/98h
    Entscheidungstext OGH 21.10.1998 9 ObA 264/98h
    Beisatz: § 2a Abs 1 GleichbehandlungsG ist im Hinblick auf das Gebot, das nationale Recht möglichst richtlinienkonform auszulegen, iS der Anordnung einer verschuldensunabhängigen Haftung des Arbeitgebers zu interpretieren. (T1) Veröff: SZ 71/174
  • 1 Ob 80/00x
    Entscheidungstext OGH 30.01.2001 1 Ob 80/00x
    Vgl; Beisatz: Das B-GBG ist richtlinienkonform zu interpretieren. (T2); Veröff: SZ 74/15
  • 9 ObA 46/04m
    Entscheidungstext OGH 07.07.2004 9 ObA 46/04m
    Vgl; Beis wie T2; Beisatz: Bei richtlinienkonformer Interpretation ist §2a Abs9 GlBG dahin zu verstehen, dass es - sofern dem Kläger die Glaubhaftmachung eines Diskriminierungstatbestandes gelingt - am Arbeitgeber liegt, zu beweisen, dass er tatsächlich nicht diskriminiert hat. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0060319

Dokumentnummer

JJR_19950111_OGH0002_009OBA00802_9400000_001