Rechtssatz RS0060614
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0060614
Entscheidungsdatum
07.04.1992
Rechtssatz
Die in §§ 29 ff HRV noch weiter ausgeführte Vorschrift des § 9 Abs 2 HGB ist zwar nicht so zu verstehen, daß dem Grundbuchsgericht gegenüber nicht auch noch andere Möglichkeiten der Beweisführung bestünden (vgl Horber - Demharter, GBO 19.Auflage, RdZ 6 zu § 32), setzt aber dennoch einen Maßstab für die äußere Form des erforderlichen Urkundsbeweises, da gerichtliche Amtszeugnisse und Amtsbestätigungen mit dem allgemeinen Gerichtssiegel zu versehen sind.Die in Paragraphen 29, ff HRV noch weiter ausgeführte Vorschrift des Paragraph 9, Absatz 2, HGB ist zwar nicht so zu verstehen, daß dem Grundbuchsgericht gegenüber nicht auch noch andere Möglichkeiten der Beweisführung bestünden vergleiche Horber - Demharter, GBO 19.Auflage, RdZ 6 zu Paragraph 32,), setzt aber dennoch einen Maßstab für die äußere Form des erforderlichen Urkundsbeweises, da gerichtliche Amtszeugnisse und Amtsbestätigungen mit dem allgemeinen Gerichtssiegel zu versehen sind.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 67/92
Entscheidungstext OGH 07.04.1992 5 Ob 67/92
Veröff: NZ 1993,238 (Hofmeister, 243) = RdW 1992,369
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0060614
Dokumentnummer
JJR_19920407_OGH0002_0050OB00067_9200000_003