Rechtssatz RS0060913
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0060913
Geschäftszahl
3Ob694/54; 5Ob29/79; 5Ob35/89; 5Ob2/03k; 5Ob130/10v
Entscheidungsdatum
20.12.2010
Rechtssatz
(Zur GBGNov 1942). Die offenbare Unrichtigkeit einer bücherlichen Eintragung kann auch mit Hilfe der Urkunde nachgewiesen werden, auf Grund deren die Eintragung vorgenommen wurde.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 694/54
Entscheidungstext OGH 10.11.1954 3 Ob 694/54
- 5 Ob 29/79
Entscheidungstext OGH 25.09.1979 5 Ob 29/79
Auch
- 5 Ob 35/89
Entscheidungstext OGH 06.06.1989 5 Ob 35/89
- 5 Ob 2/03k
Entscheidungstext OGH 11.02.2003 5 Ob 2/03k
- 5 Ob 130/10v
Entscheidungstext OGH 20.12.2010 5 Ob 130/10v
Vgl aber; Beisatz: Bei der Löschung einer Eintragung nach § 130 GBG muss der Inhalt der Eintragung selbst grundbuchwidrig sein. Die Eintragungsgrundlagen sind aber dann und soweit in die Prüfung miteinzubeziehen, als mit der Eintragung selbst auch ein Teil der Eintragungsgrundlage gemäß § 5 Satz 2 GBG unmittelbar zum Eintragungsinhalt gemacht wurde. (T1); Bem: Siehe auch RS0126488. (T2); Veröff: SZ 2010/158
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1954:RS0060913
Zuletzt aktualisiert am
01.03.2013
Dokumentnummer
JJR_19541110_OGH0002_0030OB00694_5400000_001