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Rechtssatz RS0061367×

Rechtssatz RS0061367

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0061367

Geschäftszahl

13Os16/93; 12Os19/93 (12Os20/93); 15Os82/93

Entscheidungsdatum

19.05.1993

Rechtssatz

Die Entscheidung des Gerichtshofes zweiter Instanz über die Zulässigkeit einer längeren Dauer der Untersuchungshaft ist nicht nach Art einer Fallfrist mit dem Ablauf der jeweils aktuellen zeitlichen Haftbegrenzung terminisiert. Eine Entscheidung ist auch noch nach diesem Zeitpunkt zulässig, doch unter Berücksichtigung der Gegebenheiten des konkreten Falles zeitlich eng begrenzt (mit ausdrücklicher Ablehnung der Entscheidung 15 Os 14/93).

Entscheidungstexte

  • 13 Os 16/93
    Entscheidungstext OGH 11.02.1993 13 Os 16/93
    Veröff: JBl 1993,336 = EvBl 1993/86 S 349 = RZ 1993/41 S 119
  • 12 Os 19/93
    Entscheidungstext OGH 11.03.1993 12 Os 19/93
  • 15 Os 82/93
    Entscheidungstext OGH 19.05.1993 15 Os 82/93
    Vgl; Beisatz: Fristversäumnis nach (mehr als vierwochenlanger) wochenlanger Untätigkeit des OLG bewirkt jedenfalls eine Grundrechtsverletzung. (T1) Veröff: EvBl 1993/141 S 559

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0061367

Dokumentnummer

JJR_19930211_OGH0002_0130OS00016_9300000_003