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Rechtssatz RS0062622

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0062622

Geschäftszahl

5Ob242/71; 4Ob125/84; 8ObS183/99s; 8ObS182/99v

Entscheidungsdatum

25.11.1999

Norm

HVG §25
IESG idF vor IESGNov 1997 §2 Z3

Rechtssatz

Von einem "Fortbestehen" von Vorteilen für den Geschäftsherrn im Sinne des Paragraph 25, HVG kann im Fall eines Konkurses des Geschäftsherrn, der zur sofortigen Versilberung des Unternehmens führt, oder im Fall eines ebensolchen Ausgleichs keine Rede sein.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 242/71
    Entscheidungstext OGH 06.10.1971 5 Ob 242/71
    Veröff: HS 8572
  • 4 Ob 125/84
    Entscheidungstext OGH 27.11.1984 4 Ob 125/84
    Beisatz: Dies kann aber nicht auf Fälle ausgedehnt werden, in denen der Geschäftsherr es seinerseits unterläßt, die vom Handelsvertreter hergestellten Geschäftsbeziehungen auszunützen. (T1) Veröff: Arb 10431 = HS XIV/XV/31
  • 8 ObS 183/99s
    Entscheidungstext OGH 09.09.1999 8 ObS 183/99s
    Vgl aber; Beisatz: Nach § 24 Abs 1 HVertrG 1993 schließt die Konkurseröffnung nicht schlechthin aus, daß der Unternehmer oder sein Rechtsnachfolger auch noch nach Auflösung des Vertragsverhältnisses erhebliche Vorteile aus dem Kundenstock ziehen könnten. (T2); Veröff: SZ 72/138
  • 8 ObS 182/99v
    Entscheidungstext OGH 25.11.1999 8 ObS 182/99v
    Vgl aber; Beis wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0062622

Dokumentnummer

JJR_19711006_OGH0002_0050OB00242_7100000_001