Rechtssatz RS0065341
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0065341
Geschäftszahl
2Ob814/37; 3Ob36/65 (3Ob37/65); 3Ob86/80; 5Ob302/82; 8Ob4/91; 3Ob145/98i; 3Ob157/06v; 8Ob53/08i
Entscheidungsdatum
28.04.2008
Rechtssatz
Ist zu dem für die Zahlung der Ausgleichsquote im Zwangsausgleich vereinbarten Zahlungstermin der Konkurs noch nicht rechtskräftig aufgehoben, so kann bis dahin die Ausgleichsforderung nicht fällig werden, eine vorher erfolgte Mahnung mit Fristsetzung ist ohne Wirkung.
Entscheidungstexte
- 2 Ob 814/37
Entscheidungstext OGH 19.10.1937 2 Ob 814/37
Veröff: SZ 19/282
- 3 Ob 36/65
Entscheidungstext OGH 24.02.1965 3 Ob 36/65
- 3 Ob 86/80
Entscheidungstext OGH 24.09.1980 3 Ob 86/80
Veröff: EvBl 1981/42 S 126 = JBl 1981,602
- 5 Ob 302/82
Entscheidungstext OGH 14.09.1982 5 Ob 302/82
- 8 Ob 4/91
Entscheidungstext OGH 07.03.1991 8 Ob 4/91
Veröff: SZ 64/25 = ÖBA 1991,600 = RdW 1991,359
- 3 Ob 145/98i
Entscheidungstext OGH 16.12.1998 3 Ob 145/98i
Auch
- 3 Ob 157/06v
Entscheidungstext OGH 19.10.2006 3 Ob 157/06v
Auch; Beisatz: Die Fälligkeit der Ausgleichsquote tritt nach Ablauf der mit der Konkursaufhebung beginnenden Leistungsfrist ein. (T1); Veröff: SZ 2006/161
- 8 Ob 53/08i
Entscheidungstext OGH 28.04.2008 8 Ob 53/08i
Vgl; Beisatz: Der Gläubiger kann die Zahlung jener Raten, für die der aus dem Zwangsausgleich zu entnehmende Zeitpunkt schon verstrichen ist, erst ab dem Eintritt der Rechtskraft des Beschlusses, mit dem der Konkurs aufgehoben wurde, fordern. Eine vor diesem Zeitpunkt zugegangene Mahnung vermag Säumnisfolgen nicht herbeizuführen. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1937:RS0065341
Zuletzt aktualisiert am
09.01.2009
Dokumentnummer
JJR_19371019_OGH0002_0020OB00814_3700000_001