Rechtssatz RS0072387
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0072387
Geschäftszahl
2Ob464/59; 3Ob289/60; 2Ob268/64; 8Ob228/75
Entscheidungsdatum
19.11.1975
Norm
ASVG §334
RHPflG §2
V 25.10.1955, BGBl 1955/253, über den Schutz der Dienstnehmer und der Nachbarschaft beim Betrieb von Steinbrüchen. Lehm- . Ton- . Sand- und Kiesgruben sowie bei Haldenabtragungen allg
Rechtssatz
Es bedeutet eine grobe Fahrlässigkeit (§ 334 ASVG) des Unternehmers, wenn dieser den Sandgewinnungsbetrieb unbekümmert um die Einhaltung der Dienstnehmerschutzvorschriften der bezogenen Verordnung beginnt.Es bedeutet eine grobe Fahrlässigkeit (Paragraph 334, ASVG) des Unternehmers, wenn dieser den Sandgewinnungsbetrieb unbekümmert um die Einhaltung der Dienstnehmerschutzvorschriften der bezogenen Verordnung beginnt.
Entscheidungstexte
- 2 Ob 464/59
Entscheidungstext OGH 04.11.1959 2 Ob 464/59
Veröff: SZ 32/142 = SozM III/D,7
- 3 Ob 289/60
Entscheidungstext OGH 29.11.1960 3 Ob 289/60
Ähnlich; Veröff: VersR 1961,150 = VersR 1961,526 (mit Anmerkung von Wahle)
- 2 Ob 268/64
Entscheidungstext OGH 17.09.1964 2 Ob 268/64
Ähnlich; Beisatz: Einsturz einer Sandgrube. (T1)
- 8 Ob 228/75
Entscheidungstext OGH 19.11.1975 8 Ob 228/75
Beisatz: Bis zwanzig Meter hohe senkrechte, ungesicherte Erdwände. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1959:RS0072387
Dokumentnummer
JJR_19591104_OGH0002_0020OB00464_5900000_001